Friedhöfe in Pankow-Niederschönhausen

In und an der Schönholzer Heide befinden sich mehrere Friedhöfe.

An der Germanenstraße - neben dem Tuchmacherweg - befindet sich der kleine Friedhof Pankow V.  Dort fand 1909 die erste Bestattung statt. 2007 wurde der Friedhof für neue Begräbnisse geschlossen.

Innerhalb des Volksparks befindet sich ein Waldfriedhof als Kriegsgräberstätte. Hier ruhen über 300 Zwangsarbeiter und deutsche Zivilisten, die bei Bombardierungen 1945 in der Umgebung ums Leben kamen.

Noch in den 60er Jahren waren die Gräber mit schlichten Holzkreuzen versehen, der Friedhof eher vernachlässigt. Später wurde er restauriert und die Gräber mit steinernen Grabplatten versehen.

Dieser Friedhof ist  seit 1981 endgültig geschlossen, behält jedoch seinen Status als Dauer-Friedhof weiterhin bei.

Direkt hinter dem Paul-Zobel-Sportplatz erstreckt sich ein ehemaliger Friedhof, der nach dem Krieg wegen der vielen Toten als Not-Friedhof eingerichtet wurde.

Er bestand bis 2006 als Park- und Waldfriedhof Pankow VI.

Nachdem die benötigte Anzahl an Begräbnisstätten nach dem Krieg zurückging, wurde dieser Friedhof vor Jahren als Friedhof aufgegeben. Er wird heute von Bäumen und Sträuchern zugewachsen und soll in einigen Jahren für eine anderweitige Nutzung freigegeben werden.

Gegenüber der Schönholzer Heide an der Hermann-Hesse-Strasse und Heinrich-Mann-Straße befindet sich der geöffnete städtische Friedhof Pankow III.

Das Gelände für diesen Friedhof wurde 1903 für den Forst erworben, 1905 fanden hier die ersten Bestattungen statt.

Er ist für Bestattungen weiterhin geöffnet.

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