100 Jahre "Alte Baumschule" Berlin-Pankow

1913-2013 - 100 Jahre Kleingärten und Laubenkolonisten

>>>> Das Vereins-Motto: mit Fleiss und Kraft man Vieles schafft !

Private Betrachtungen eines Pankower "Laubenpiepers" zur Geschichte der "Alten Baumschule"

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- Haben Sie Freude an Gartenarbeit, an frischer Luft?

- Haben Sie Freude an Natur und Umwelt, Wühlen in der Erde?

- Haben Sie Interesse, Obst und Gemüse wirklich selbst anzubauen?

- Haben Sie - neben anderen Hobbies und Beruf - genug Freizeit für ernsthafte Gartengestaltung und Gartenarbeit?

- Haben Sie die Unterstützung Ihrer Ehepartner und Familie für eine aktive Mitarbeit?

- Haben Sie Interesse oder akzeptieren Sie zumindest, sich in ein Vereinswesen zu integrieren?

- Haben Sie vielleicht darüber hinaus Interesse, AKTIV an einem Vereinsleben teilzunehmen?

Wenn ja, so sind Sie hier bestimmt richtig !


Lauben-"Pieper" Alte Baumschule
Lauben-"Pieper" der Alten Baumschule

Was ist ein Laubenpieper?

Als Laubenpieper werden allgemein Stadtmenschen bezeichnet, die einen Garten in einer Kleingartenanlage bewirtschaften, um dort Obst und Gemüse anzubauen.

Sie werden manchmal als Spießer geneckt, die Gartenzwerge lieben und jeden krummen Nagel zwecks späterer Wiederverwendung aufheben.

2011 wurde im Berlin-Brandenburger Fernsehen eine Doku-Soap über die Laubenpieper in Pankow gezeigt.

"Sie müssen sich mehr Bewegung machen!"

  "Wie oft wird jungen und alten Leuten, deren Beruf eine sitzende Lebensweise in eingeschlossenen Räumen mit sich bringt, von wohlmeinenden Ärzten dieser Rat erteilt.

In der Tat, der Mangel an Bewegung und an anstrengender körperlicher Tätigkeit, eine einseitige Überanstrengung des Geistes und Aufenthalt in schlechter, verdorbener Stadt- und Stubenluft - das sind nach dem Urteil unserer hervorragenden Gesundheitslehrer die Hauptursachen der Krankheiten."   

 

In einem Gartenbuch von 1928 werden diese Textzeilen als Einleitung für eine sinnvolle Gartentätigkeit dem interessierten Leserkreis ans Herz gelegt.

Wer tiefer darüber nachdenkt, wird auch heute noch einige aktuelle Aspekte unseres täglichen Lebens darin finden. Seit einiger Zeit hat der Erholungswert eines Gartens eine größere Bedeutung gegenüber der reinen Gartenarbeit erlangt, aber im Garten sollten Arbeit und Erholung sich sinnvoll ergänzen.

 

Und weiter wurde schon damals geraten:

  " Wir alle müssen, um ungestraft die gewaltigen Anforderungen der Jetztzeit ertragen und erfüllen zu können, mit der einseitigen aufreibenden Berufsarbeit eine Beschäftigung verbinden, welche in milder, aber vielseitiger Form, ohne Hast und Übermaß den Geist, das Herz und Körper gleicherweise in Anspruch nimmt, welche den übermüdeten Muskeln und Nerven nicht den bleiernen Schlaf der Übermüdung, auch nicht die wirren Traumgebilde der Überreizung, sondern eine freundliche Ablenkung und Erholung, sowie - wenn auch nur für einige Stunden des Tages - alle Bedingungen einer naturgemäßen Lebensweise gewährt: es ist dies die Beschäftigung mit dem Gartenbau."

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